Fidele Vereinsleben

Weiberfastnacht 3. März 2011


 Junge, Junge!

Da soll mal einer sagen „En Bröhl es nix loß!“. Belegte Brötchen, Kaffee,  Berliner und auch das eine oder andere erste Bierchen war unser Tagesbeginn. Nachdem unser Falkenjäger Wilfried Hägele "Schwoob" zum Frühstück in den Wetterstein eingeladen hatte, bedankten wir uns mit einem kleinen Ständchen im sogenannten „Garten der Sinne“ im Wetterstein. Die Bewohner bedachten uns mit all der Aufmerksamkeit, die ein solcher Anlass hergibt.

Von dort aus marschierten wir dann unter musikalisch untermalter Marschformation zum Markt. Hier wird nach dem erfolgten Sternmarsch der Brühler Vereine jeweils ein kleines musikalisches Highlight gesetzt.

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Dann erfolgt der obligatorische Rathaussturm durch die Gardisten. Das wohl am meisten beachtetste Geschehnis ist der Startschuss zum Erklimmen der Leiter, damit der Bürgermeister in Ketten gelegt werden kann. Traditionsgemäß wird der Startschuss durch unseren „Knabbüs“  Jürgen Pahl mittels einer echten Kanone gegeben. „Doll jemaaht Knabbüs, Bröhl es Wach jewoorde!“

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Toni Zervos  "Lampeschwadem" hatte die Julaschkanon oppjebaut.Unter anderem versorten Lorenz Wirtz "Lüsterklemm", Jürgen Finke  "Bauklötzje", Uwe Schenke  "Blötsch"  und  Ralf Schnirch "Plümmo", die Zaungäste met Ääzezupp un ze drinke. Das alles gegen kleine freiwillige Spenden.

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Dank an euch für diese tolle Idee!.

Zu Toni Zervos muss man noch anmerken, dat däh hück Morje beim Fröhstöck zum Mr. Ramazotti des Jahres 2011 durch das Musikcorps ernannt worden ist.

Der Grund? „Verrode mer nit, wenn et eene weeße will, sull in dr Verein entredde!“

Nachdem das Rathaus gestürmt war und der Bürgermeister in Ketten gelegt wurde, übernahmen die Jecken das Regiment über die Stadt. Es ging in musikalischer Marschformation in den Franziskanerhof. Dort brachten wir unseren Gönnern - der Kreissparkasse und der Volksbank ein Ständchen.

Über die Uhlstraße ging es dann zur Giesler Galerie, wo unser Senator Andrea in der Eisdiele Veneto auf uns wartete. Spontan holten wir ihn in unsere Reihen und schunkelten gemeinsam.

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Weil es bis zum nächsten Auftritt in den Stadtwerken Brühl noch etwas andauerte, ging es zu einer kleinen Stärkung in unser Stammquartier dem Sudturm. So gestärkt fuhren wir zum Wetterstein und den Stadtwerken. Diesen ereignisreichen Tag ließen wir im Sudturm  ausklingen, um für die weiteren schweren Aufgaben, die in den kommenden Tagen vor uns liegen, gerüstet zu sein.