Fidele Vereinsleben

26.02.2011 Mädchensitzung


Mädchensitzung Samstagmorgen wurden Stühle und Tische gerückt und die Restdekoration erledigt. Ach ja, das Ganze mit ein wenig Kopfschmerzen gewürzt, da wir ja am Freitag noch einen Auftritt im Kölner Süden hatten. Genauer gesagt im Festzelt am Südstadion auf dem Kölschfest. Unser Ehrenkommandant  Albert Damaschke – „Knubbel“  hatte dies organisiert. Zudem hatte er uns auch noch eine Falkenjägerloge bereitgestellt. Einige unser Corpskameraden mussten leider bis zum Schluss ausharren. Unter der Oberaufsicht von unserem Major Uwe Schenke „Blötsch“ standen sie Wache im Zelt, um als letzte den Schlüssel umzudrehen.
„Joht, hätte mer dat och jeklärt“

Nach einer belebenden Dusche im Anschluss an dem morgendlichen Aufbau in der Halle standen wir alle pünktlich um 13:30 zum Empfang unserer „Mädchen“ bereit.

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Zum Einmarsch gab dann unsere Jugendabteilung unter der schützenden Hand von Britta Köllejahn einen ersten Eindruck in Bezug Qualität und Freude am rheinischen Brauchtum ab. Und die Pänz konnten sich absolut sehen lassen.
Da gibt es nur eine Aussage „Hadder absolut joht jemaaht!“

So jetzt ging es aber auch Schlag auf Schlag. Jugend raus aus dem Saal, das Corps, unser neues Tanzpaar und der Musikzug hinein. Programm mit allem Zipp und Zapp auf die Bühne gebracht. Sogar unsere Ex- Tollitäten und unser kommendes Dreigestirn, welches ja mittlerweile hinlänglich bekannt von unserer Gesellschaft gestellt wird, mussten in die erste Reihe zum Präsentiertanz. Leeven „Duckes“ (für Immis: Kommandant Michael Reusch) prima Idee!

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Das schönste für einen Falkenjäger war und sind die Auftritte auf den Mädchensitzungen. Denn hier wird jeder schließlich für all seine Bemühungen und Entbehrungen die er im Laufe des Jahres (um eine perfekte Bühnenshow zu zeigen) auf sich nimmt mehr als belohnt.

Nach unserem „perfekten“ Auftritt ging es dann gegen 18:30 Uhr auf nach Düren zur Kostümsitzung der KG Närrische Nord Dürener. Mittlerweile waren wir sowieso alle im Rausch, weil der FC in der vorletzten Minute ein 1:0 gegen Freiburg erzielt hatte. Naja alle waren es nicht, denn unsere „Knabüs“ Jürgen Pahl ist ja bekennender niederrheinischer Sportverein Fan. Aber dafür wurde er auf der Bühne in Düren entschädigt.

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Warum der Fahnenträger der Dürener KG seine Fahne unbeaufsichtigt im Foyer stehen ließ, war für uns vollkommen unverständlich. Bei uns bedeutet dies: „Der Plagge jehüührt uns, bis dat däh met hondert Liter Bier ussjelöß wedd“. Um bei unseren Gastgebern keine unguten Gefühle aufkommen zu lassen, wurde nur ein Beweisfoto gemacht, um diesen Missstand zu dokumentieren.

Auf der Bühne ließ es sich unsere „Lüsterklemm“ Lorenz Wirtz nicht nehmen, statt mit seinem Degen den Auftritt mit einer erbeuteten „Knabüs“ (nicht funktionsfähiges Gewehr mit einer Blume im Lauf) zu absolvieren.

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Unser Sänger Rainer Rieger "Heggenavekat“,  der stets zur Musik mit seiner Stimme die kölschen Lieder live gesungen unterstützt, übertraf sich wieder einmal selber. Er und Lorenz wurden zu den „Falkenjägern des Tages“ gekürt. Danke an Euch beide!

In die Tanzsporthalle zurückgekehrt, ging es dann für einige auf der Aftershowparty der Mädchensitzung noch weiter bis in die frühen Morgenstunden.